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Wie ist die Situation in Heidelberg?

  1. In vielen Bereichen fehlt in Heidelberg das Personal. Heidelberg geht es da nicht anders als anderen Städten. Doch ohne Personal können die Herausforderungen von heute und morgen nicht gelöst werden.

  2. Die CO2-Einsparungen im Verkehr, Gebäudesektor und in der Wirtschaft sind bisher viel zu gering. Das Ziel, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen wird durch die bisherige Politik weit verfehlt.

  3. Die Energiekosten sind für viele Betriebe heute der größte Kostenfaktor.

  4. Inhabergeführte Einzelhändler:innen haben Probleme mit der globalen Konkurrenz online und vor Ort.

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„Klima und Konjunktur gehören zusammen. Als Oberbürgermeister für Heidelberg möchte ich die Transformation zur nachhaltigen Wirtschaft und die Existenzsicherung der lokalen Betriebe und Einzelhändler zur Priorität in der Wirtschaftsförderung machen. Der Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche betrifft. Unser Ziel muss es sein, bis 2030 möglichst klimaneutral zu sein.“

Wie erreichen wir das in Heidelberg konkret?

Ich schlage vor, dass wir:

  • ein Programm zur Fachkräftegewinnung etablieren, um besonders benötigte Ausbildungsstellen in Heidelberg mit Auszubildenden zu besetzen. Gerade in den systemrelevanten Berufen und im Sanierungssektor.

  • Kooperationen mit den Schulen anstoßen, um die Berufe besser kennen zu lernen und die Schüler*innen noch stärker bei der Berufsqualifizierung zu unterstützen.

  • die Fernwärme bis 2030 in alle möglichen, unerschlossenen Gebiete ausbauen.

  • Mit Geothermie und Flusswärmepumpen die Fernwärme klimaneutral erzeugen.

  • Photovoltaik auf allen Gebäuden ermöglichen, auch wo es bisher aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich ist.

  • einen Klima-Bürger*innenrat einführen, welcher im Konsens mitentscheidet, wie wir ein klimaneutrales Heidelberg auf dem schnellsten Weg (Ziel 2030) erreichen werden. Wenn wir hier die Bevölkerung mit ihrer Vielfalt einbeziehen und mitentscheiden lassen, dann können wir mehr ermöglichen, als wenn der Gemeinderat von oben herab entscheidet. Für den Erfolg des Klimaschutzes ist das essentiell.

  • Unternehmen fit für die Zukunft und unabhängig von den Preisentwicklungen am Energiemarkt machen.

  • Einzelhändler:innen mit einem „Heidelberger Online-Shop“ und lokalem Lieferdienst unterstützen. 

  • Als Stadt Vorbild sind und nur unbefristet einstellen und in allen städtischen (Tochter-)Unternehmen nach Tarif bezahlen

  • Aufträge nur an Firmen geben, die ihre Angestellten oder weiterbeauftragte Subunternehmen mindestens nach Tarif bezahlen.

  • Eigentümer:innen bei der Sanierung unterstützen und bürokratische Hürden abbauen.

„Und wenn Sie sagen, wir brauchen eine starke Verwaltung mit einem Plan für die Zukunft, bei dem Konjunktur und Klima zusammen stehen, dann bitte ich um Ihr Vertrauen bei der Oberbürgermeisterwahl am 06.11.2022.“

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